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Kaffee

Kaffee aus vietnam zu dumping preisen am wochenende überraschungsreisen laß gott uns loben daß wir die armen speisen und von der tür uns weisen wir halten sie in lagerzelten in ihren hungerwelten und lassen nur das geld noch gelten.

1.7.06 08:35, kommentieren



Kühl

Kühl ist der wein und ich sitz allein ich schütt ihn in die kehle und tu was für die seele ich denke das und singe dies und merke daß ich manchmal fies und das mich dieses nicht verdrieß ich bier noch auf den wein ich gieß so daß ich vergeß wie ich einst hieß so sitz ich dann ganz ohne namen und spreche bin besoffen so seis denn amen.

1 Kommentar 2.7.06 11:39, kommentieren

Gelicht

Die aufregung auf dem schafot der gleichgültigen verkommen und verroht die worte ganze sprache lüge gefühle erlernt gewäsch nur ergreift der schrecken dich ob mord vernichtung diesen wüsteneien lustvoller barbarenbegieden der untoten zensur bedroht dich gleich mit folter lebendig sein verboten ein ehrlich wort gar satz und dir wird nachgestellt die flucht dein los verschworen wachen bürgerbüttel über innere emigration gerüchte falscher leumund ein rufmordspaß für viele pervers obzön gelicht.

3.7.06 10:15, kommentieren

Noten

Die bücher schlepp ich kiloweis ein buntes potpourie aus wissen und fiktivem und verse immer täglich wieder verse so bin ich nun seit jahr und tag mein liebgesang mein lieber schwan die frühere fau sie hielt sich tapfer meine zusammenbrüche jetzt als anekdoten mit und ohne noten.

1 Kommentar 4.7.06 09:39, kommentieren

Kronos

Kronos frißt mich nicht elektrisch meine chronometer die eigene biouhr ganz subjektiv mir fehlte maß an lux für jahre verlängert jeden tag um eine stunde die langeweile länger als normal kurzweil du kairoskind die locke pack ich schlag die glatze momente richtiger entscheidung das rad fortunas kennt mich nicht das joch der zeit drückt meine nachbarn die sklaven ohne zeit hektik heißt der rythmus die jahreszyklen spür ich innere vegetation hormone fluten ein limbisch feuerregen ein glücksstoff bin ich oft.

5.7.06 10:43, kommentieren

Kein wasser

Kein wasser in den hähnen der kopf noch schwer ein leichter dusel sonnig wetter wolkenlos ein dirigent gestorben greis den taktstock hebe ich fürs neue leben die wahnideen wie cyrus nicht gewitterberge erlittenes leid die körperkunst nicht analyse auch die ringelblume ist heil zerzaust die kurzgeschorenen haare geringelt geflügelt stachlig trinität meines fruchtigen schaffens heute augenfalten erste runzeln im gesicht keine ahnung von kosmetik ungewaschen noch für stunden lach ich pleite bettel cents für knappe tage billiger triumpf der ruinierer halt oberflächlich nur der hölle ewig leben steht ihnen bald bevor.

7.7.06 12:42, kommentieren

Modell

Leben in phiolen und die frau als clown mit den ballons tagein tagaus durch die altstadt lüstern schielt der philosoph nach eros zukunftsangst im kopf da geistert penner der dichter von der stadtbank weggescheucht und nun der wechsel noch in sicherheiten in die stile des neuen lebens biographisch sattelfest bescheiden ehrlich das modell.

8.7.06 08:34, kommentieren