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Das private

Das leben spielt manch bösen streich verwunden ist gar viel doch manches nagt tief in der brust besessen der der nicht vergißt so hör ich klagen von längst vergangenem wiederholt geschichtslos längst nicht das private.

3.3.07 10:57, kommentieren



Kaum

Ein tag von dreien vollmondtollheit und viel trauer nach den höhen längst vorbei doch voll im hirn noch da nun 88 minuten nicht zu sehen rot umzieht der mond die erde und ich schlage auf die tasten mondtrunken melodien zum trost werwolf einst noch manisch heute ein pierrot lunaire der narr wohl kaum.

7.3.07 10:17, kommentieren

Kiez

Pyramiden im winter nil zum sonderpreis doch fährt auch bombenangst die wiege des einzigen gottes pharaohdiktat der moloch kairo lockt die bunte fülle mit gestank die sphinx mir täglich rätsel gibt erinnere jugend und ägyptens schätze am seineufer mumiensicher nofretete schönheitsideal von einst in atons strahl entzückt rebellisch ich im kiez.

10.3.07 08:38, kommentieren

Vergebens

Was denken in den winternächten wenn die luft so lau die katastrophe kommt da wett ich drauf kein ausweg vision wie alters du neoliberal und nach mir die sintflut credo großer massen geschichtsbrillen rar und lupe sucht den retter wohl vergebens.

14.3.07 11:54, kommentieren

Acht

Störung verflixt und doch nur stöpselei im großen kabel einerlei getrennt so von der welt ist stadtrand wildnis gleich kein notruf für das schwache herz und unerreichbar auch von außen durch die elektronikwelt die klingel still gut das der nachbar nichts will find die lösung über nacht und rufe an schon um halb acht.

17.3.07 11:51, kommentieren

Erneut

Nun kommt mir schiller in den kopf da war was mit den idealen verrate deine jugend nicht so zynisch heut so nihilistisch manch natur das ideal als marke ja doch sonst verrat um jede ecke grinst und jugend längst nicht was sie war das immeralte siegt erneut.

21.3.07 19:25, kommentieren

Uns ändert

Gewitterwand doch ist es nicht wetter was in unseren breiten stört zigeunerklang schon eher allein das wort rumänen in der nachbarschaft und schon rumorts folklore seßhaft das gibt ärger das fremde in der ferne lieber doch ist es die nähe gerade die uns ändert.

24.3.07 10:32, kommentieren