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Dich

Aus zwei mach drei und irgendwo dazwischen jahrtausendanfänge geschichten aus ebendieser nacht in cybernarien designprojekt der dogen zukunft pillenpuppen fleisch und blut aus gut bewährter zucht die blonde bestie grüßt wer überprüft laboratorien katakomben schädelstätten bist ein bioklon auch du auf zu atmen hören tümmler in gefangenschaft letzte faszination der tod entleerter überfluß laß sterben mich in lebensfülle der weg des ich führt über losigkeit des wahnsinns nur vollbracht vervollkommnungsfähig in der blüte deiner jahre lebe im imaginären spiel mit illusionen verfremde die entfremdung das ding an sich bist du behalts für dich.

4.4.07 10:09, kommentieren



Schaffen

Geschunden habens sooft sofort beleidigungen das demütigen routine kalt mißhandelt sintemal vergiftet überdosen herztod fast ich nenn es folter gar und denke oft an viele tote die nicht zittern konnten bis es vorbei scharf beobachteten die augen voller tränen schweiß auch oft die missetaten so sicher fühlen sich die täter jedoch nicht ungestraft die kinder ahnen die gefahr die ahnen schaffen.

7.4.07 08:30, kommentieren

Erlöst

Und langeweile das geschwür bei tag erlösung nur der traum auch arbeit routine macht es erträglich die oberflächlichkeit des amusements ein alp dem wissenden und freude tiefer frohsinn liegt im glauben das virtuell im materiellen wir dereinst erlöst.

12.4.07 13:05, kommentieren

Rausch

Osterzahl heilige biene gefeiert die mysterien von freimaurern amazonengestade asylon alles fließt in ephesos plünderungen für museen gewähren oberflächlichen eindruck nur potentatin schandtat das grab cleopatras gemordeter schwester dort die quelle frisch wie einst und wunderglauben verzückt stand mehrfach ich als kennte ich den ort die zeit je oh jemine dergleichen oft auf allen kontinenten vernehm die botschaft wohl versunkener welten diverse verse altägytischer lyrik erfreuen hyroglyphen einer meiner rätselspäße das alphabet der bilder nullter dimension in punktzeit ewigkeit gebacken gott du bäckerin ich bretzel deiner gnaden lauf durch labyrinthe am roten faden fresse minotaurus rausch.

14.4.07 08:01, kommentieren

Freut

Du anderer du verklärt dein anlitz einst und gegenwärtig jedes nu ergriffenheit im stetem einvernehmen und doch ich weiß um aller größe die doch klein in relation nur vermessenheit so oft das ich sah macht froh mich jeden tag und schwer das es geschehen in all der not und gewißheit das es hilft weil es geschieht von tag zu tag kein wort es faßt kein text es ist nur wirklich jeden augenblick und lächelnd gehen derweil die leut sie wissen nicht das es so freut.

18.4.07 09:12, kommentieren

Gleißen

Gewagt vergessen gleich und dann ein Blitzlicht geboren die Idee und viele lichtverloren gleißen.

21.4.07 08:51, kommentieren

Dazu

Mein aleph heute der trauben beute das meer es tost an manche küste die sonne fällt pazifisch tief und pyramiden schwarz in hoch gewölbter wüste aufgebrochen labyrinth birgst theophrast in leder und in den straßen istanbuls der erste schnee in inverness die schöne nicht vergessen die augen blaugrün voll anmut die farbe dunkel einer rose in bengalen und menschenmassen in den metropolen es rollen käse auf alkmaars markt so appetitlich ein globus zwischen spiegeln weitet erdenrund das kaspische meer so morgendfrüh wie glitzern ein kartenspiel natürlich spanisch in katmandu nun laß ich den aleph wieder in ruh und den borges gleich dazu.

1 Kommentar 25.4.07 10:31, kommentieren