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Geier

Maschinenzauber die vehikel aus verzaubert welt und drauf hoch droben dandys im schwarzen frack mit hohem zylinder brillen wie zu caragiolas zeiten tempo einer schnecke gleich mit viel geräusch vom grammophon und o-ton auf der maibaumfeier gegen geier.

2.5.07 09:09, kommentieren



Einmal

Gesichten trau ich nicht und weiß zu unterscheiden am abgrund zukunft der stimmen viele und leerer die formeln von tag zu tag wer traut sich da zu sagen was kommen mag es fehlt vision das sagt ich schon das kommunistische urchristliche ideal das war einmal.

5.5.07 09:08, kommentieren

Idiotisch

So gibt es zeichen so ganz und gar semiotisch und wer die masse kennt spricht leicht auch schon von idiotisch.

9.5.07 10:04, kommentieren

An

Das überschwein floriert nach übermensch welch wechsel der gepflogenheiten nicht rasse und der überwahn heut kommt es auf das geld nur an.

12.5.07 09:01, kommentieren

Tonspur

Da werf ich anker in den gärten der lügen die welt wird mir zur filmlandschaft mit ethnologenblick starr ich ins eis noch beruhigend viel krill an den polen und immer wieder neue musik mit dem sampler zur demonrage der helden zb ajax des sophokles und seiner aktualität meine straßeninzenierungen büßte musste sollte überlebte ich im narrenturm des tollkzs nach meinen monologen singt der chor es blitzen mythenbilder den guckkasten hell kein ende mehr den bildern mein weltbild die welt ist eh nur bild drum folge ich meiner tonspur.

16.5.07 11:16, kommentieren

Hundert

Das erste gelb des frühlings längst vergilbt die kätzchen geschüzt verblüht seit wochen milder wird es wieder ein sonnig samstagmorgen rousseau im original begleitet mich auf den spaziergang die essays werden kurz in diesem monat tausendundeins worte keinesfalls mehr die zeichen zahl mag variieren den beistand schenke ich verschiedenen vereinen zb zur verlangsamung der zeit die atmosphäre wird vermessen am licht der sterne wohin nur heut die füße tragen hätt ich den affen noch für mein gepäck das ackertäschchen der verflossenen tuts halt auch ich gehe ohne stock und hut und warte auf die wolken welcher gilt der preis der schönsten dieses wochenend welche träume tragen mich ins grab nicht die hälfte mehr bis hundert.

19.5.07 16:27, kommentieren

Überhaupt

Aufklärung nach dem priesterschwarm heut sind es künstler noch die zukunftszugewandt und mythen magisch aufgeführt angst geht bald um in enkelkreisen wenn gräber auf uns ahnen weisen doch wer wird grämen sich in melancholie die zukunft hell nach uns wenn überhaupt.

23.5.07 16:19, kommentieren