Gedankenfetzen

Nicht vergebens

Einst Freund er stirbt nicht ungewöhnlich doch einzigartig jedesmal ob er bereit wer ist es schon die lage wenn auch fälschlich war für mich schon mal real es ging nahm abschied leichten herzens verlor so überflüssig ich erlebe neues leben täglich das wünsch ich ihm die letzten tage das große weite himmelswärts so ohne angst voll zuversicht das seine mühe nicht vergebens.

30.5.07 11:04, kommentieren

Werbung


Wohltemperiert

Schreibe mit pfauenfedern nun klopfzeichen von den stammtischen fahnen und spruchbänder eingerollt der gute jahrgang überwiegt im keller nun wohltemperiert.

16.4.06 11:36, kommentieren

Gedankenbrand

Salzig noch jeder klumpen blut nicht schweiß und tränen nur wenn es kocht ist rasen gedankenbrand und leidensfähig fleisch und jeder nerv liegt offen mich zieht es in flora und fauna raus aus dem häuslich soziotob ins weltwirrwarr beiß zusammen das falsche gebiß wenn dir nach schreien sei stiller text zuviel gerede wortgeräusch läßt straucheln.

1 Kommentar 15.4.06 09:16, kommentieren

Zuflucht

Erhitz dich nicht mein freund ich sags mir selbst das vergangene wie ich es erlebt ist mein gefängnis und täglich hingerichtet vor dem spiegel selbstbespiegelung nicht meine sache ist es und innen gefesselt und geknebelt schrei nicht frei zum schrei die kunst das denken fühlen der verstand so muß ich retten mich in meine einsamkeiten.

14.4.06 11:43, kommentieren

Phantasmen

Es rauschen die phantasmen durch mich durch und oft glaubte ich das eine für vergessen und erst das andere auch so ists wohl nicht schimären aus so gestrig dunkel bevölkern dein panoptikum so klammert mich so mancher fremde geist ans leben das er mir vergällt abstand will wohl gehalten sein ja ironie und spöttisch parodie die kleinlichen mach ich erst groß sind längst verschwunden selbst sich in den mickrigkeiten begrab sie all und vergiß die friedhöfe auf die schnelle.

13.4.06 11:40, kommentieren

Zeitzeichen

Zeitzeichen meiner lebenskunst schau sie dir an genieß den augenblick den rechten zeitpunkt wähl ist wahl doch deine freiheit nur und carpe diem mag es auch ohne arbeit geben gewinn den kairos deiner stunden immer wieder neu und glück tritt ein wie treue freunde.

12.4.06 09:37, kommentieren

Flohmarktgedanken

Wie liebt ich trödel in der jugend strich übern flohmarkt stundenlang das fremde land die fremden dinge geschichten wurden mir erzählt und hier die delle hier der schaden so voll von leben alles beladen die handelswege weit und schwer die produktion und alles nur für kargen lohn so leben von vergangenem wir bis heute der arbeit armer leute.

11.4.06 09:55, kommentieren